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Internationales Phonetisches Alphabet Das IPA ist der internationale Standard für Zeichen, welche die Laute der menschlichen Sprache repräsentieren.
IPA wurde 1886 auf der lateinischen Schrift basierend entwickelt, das System hat sich allerdings bis zum heutigen Weltstandard für Linguisten sehr oft verändert; es wurde zuletzt 2005 modifiziert. → Übersicht |
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Das Internationale Phonetische Alphabet (IPA)
Das Internationale Phonetische Alphabet, kurz IPA, ist eine Sammlung von Zeichen, mit deren Hilfe es möglich ist, jeden Laut aller menschlichen Sprachen in einem eigenen Schriftzeichen darzustellen. Dieses System nennt man Lautschrift. Es genügt die Kenntnis dieser Lautschrift, um die Aussprache jeder beliebigen fremden Sprache der Welt nachvollziehen zu können. Im Gegensatz zu den meisten Schriftsystemen, die Sprache abbilden, ist sie unmissverständlich. Erstmals vorgestellt wurde das IPA 1888 in Paris von der International Phonetic Association. Mittlerweile ist es das am weitesten verbreitete Lautschriftsystem der Welt. Das Alphabet wurde vor allem für didaktische Zwecke wie den Fremdsprachenunterricht und die Neuverschriftung von Sprachen entworfen. Seit seiner Einführung hat sich das IPA ständig weiterentwickelt, um möglichst viele Sprachen möglichst genau abbilden zu können. Hierfür hat die International Phonetic Association genaue Regeln für die Weiterentwicklung des Alphabet aufgestellt: Jeder Laut, der in einer Sprache anstelle eines anderen benutzt wird und dabei die Bedeutung des Wortes verändert, bekommt ein eigenes Zeichen zugewiesen. Wenn ein Laut in verschiedenen Sprachen auftritt, ist die Zeichenentsprechung immer gleich. Der Zeichensatz sollte möglichst aus schon bekannten Schriftsystemen stammen. Ebenso sollte ein Symbol aus einem Guss geformt sein und diakritische Zeichen, sprich Zusätze wie z.B. einen Akzent, so sparsam wie möglich eingesetzt werden. In erster Linie dient das IPA dazu, Laute zu beschreiben und nach ihren artikulatorischen Eigenschaften zu klassifizieren. Die Symbole stehen für eine Abkürzung der artikulatorischen Kategorien der Laute. Diese Kategorien beschreiben natürliche Klassen, sprich Artikulationsvarianten, die beim Sprechakt auftreten. Die unmissverständliche 1:1-Entsprechung von Laut zu Symbol erleichtert den Zweitspracherwerb erheblich. Es kann zu keinen Irritationen bei der Aussprache kommen, wie es in der englischen oder deutschen Orthographie oft der Fall ist. Das IPA ist sprachübergreifend. Daher kann es durchaus auftreten, dass bei einem Zeichen, das in einer Sprache einem gewissen Laut entspricht, die Zuordnung im IPA nicht identisch ist. Die Zeichen basieren größtenteils auf dem lateinischen Alphabet. Um die wachsende Anzahl der erforschten Laute darstellen zu können, wurden mit der Zeit ebenfalls griechische Zeichen integriert, sowie bekannte Zeichen aus beiden Schriftsystemen abgewandelt. (Auszug aus »Die Lautschrift« von Saskia Friedrich) Wichtige Internetadressen: + International Phonetic Association + Liste der IPA-Zeichen + Aktuellster IPA-Chart (2005) + Quellen // Principles of the International Phonetic Association, London, 1949. / Journal of the International Phonetic Association, 1989. / Wikipedia. Die Liste der IPA-Zeichen & History of the International Phonetic Alphabet. / Handbook of the International Phonetic Association: A Guide to the Use of the International Phonetic Alphabet. / |
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