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Großes Lateinisches E Im proto-semitischen Alphabet stellte das E einen, möglicherweise betenden, Menschen dar. Im phönizischen Alphabet wurde diese Symbol stark abstrahiert und erhielt den Namen He. Bei den Phöniziern hatte der Buchstabe den Lautwert h.
Die Griechen übernahmen das He von den Phöniziern, als Epsilon. Etwa im 4. Jh. v. Chr. enden die vielen Sonderalphabete. Es entsteht das gemeingriechische oder das klassische Alphabet. Bei der Übernahme änderten sie allerdings den Lautwert, da die griechische Sprache sehr vokalreich ist, und nur Konsonanten für die geschriebe Sprache zu viele Mehrdeutigkeiten ergeben hätten. Die Griechen benutzten das Epsilon als den Buchstaben, um E zu schreiben. Anfangs war der Buchstabe noch nach links orientiert. Als dann aber die Schreibrichtung von links nach rechts eingeführt wurde, spiegelten sie das E. Seither hat das Epsilon genauso aus wie unser heutiges E. Das Epsilon ist genauso wie im phönizischen Alphabet das He, der fünfte Buchstabe im griechischen Alphabet. Der Name Epsilon bedeutet bloßes, unbehauchtes E (vergleiche Ypsilon). |
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Das lateinische E ist Bestandteil der Lateinschrift, und somit überall dort verbreitet, wo die Lateinschrift in Gebrauch ist. Hier ein Auszug aus der »Universalgeschichte der Schrift«. In der Neuzeit hat sich die Lateinschrift über alle Kontinente der Erde verbreitet, wo sie entweder ältere Schriftsysteme verdrängt hat (Schriftwechsel) oder zur Schreibung bis dahin nur gesprochener Volkssprachen (Erstverschriftung) verwendet wurde. Im Hinblick auf den horizontalen Prozess seiner Ausgliederung ist das lateinische Alphabet das produktivste aller Zeiten. Die in Lateinschrift geschriebenen Sprachen gehören zu ganz verschiedenen Sprachfamilien und besitzen extrem unterschiedliche Lautsysteme. Das Maori auf Neuseeland, eine polynesische Sprache, kommt wegen seiner einfachen Lautstruktur mit einem Minimum an Schriftzeichen aus. (…)
Zu den Sprachen, die das lateinische Alphabet benutzen, gehören zahlreiche, die vom Standpunkt des Mitteleuropäers recht exotisch anmuten, beispielsweise das grönländische Eskimo, das Vietnamesische, das Hawaiische, oder das Swahili im südöstlichen Teil Afrikas. Auch in Amerika hat sich die Lateinschrift seit dem Beginn der spanischen Kolonialzeit im 16. Jahrhundert bis heute in einer Vielzahl einheimische Sprachen verbreitet. Ein Beispiel dafür ist das Quechua, (die Sprache der Inkas) das noch heute von Südkolumbien bis Nordchile in Gebrauch ist. In vorspanischer Zeit wurde das Quechua, nicht geschrieben. Verschriftet hat man es zur Zeit der spanischen Kolonialherrschaft, und unter dem Einfluss der spanischen Schriftkultur war das lateinische Alphabet die einzige Schreibalternative. Harald Haarmann: Universalgeschichte der Schrift; Frankfurt am Main; New York: Campus Verlag 1990 ISBN 3-593-34346-0 |
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in der Mathematik
- ist e die Eulersche Zahl, die mit den Ziffern 2, 718 281 828 459 beginnt - ist e als Summe der unendlichen Reihe unter anderem die Basis des natürlichen Logarithmus und der Exponentialfunktion - ist das Zeichen für den dreidimensionalen Einheitsvektor - wird E als Zeichen in der Exponentialdarstellung von Zahlen gebraucht - In Zahlensystem mit einer Basis größer als 14 steht E oder e häufig für den dezimalen Wert 14, siehe auch Hexadezimalsystem - steht das Symbol E (ein nach links gedrehtes E) für den Existenzquantor. in der Physik - ist e das Zeichen für die elektrische Elementar- ladung - steht e für Härtegrade - ist E das Symbol für Energie - ist E das Formelzeichen für die Bestrahlungs- und Beleuchtungsstärke - ist E das Zeichen für den Elastizitätsmodul - ist E das Formelzeichen für die Schallenergie in der Chemie - ist das Zeichen für das Elektron in chemischen Reaktionsgleichungen - steht E für Vitamin E - steht E in organischen Verbindungen für gewisse Stoffgruppen, wie E 605 in der Musik - steht E für den Ton, der um eine Quinte höher liegt, als der Kammerton A, sowie für alle Töne im Abstand einer Oktave (Tonsystem) - bezeichnet E die Tonart E-Dur, - bezeichnet e die Tonart e-Moll. als Kfz-Kennzeichen steht E - in Deutschland für Essen - in Österreich für Eisenstadt - auf internationalen Kennzeichen für Spanien - E ist eine Fahrerlaubnisklasse, die zum Ziehen schwerer Anhänger berechtigt. Auf Verpackungen - kennzeichnet die E-Nummer Lebensmittelzusatzstoffe in eindeutiger Weise. - kennzeichnet ein Symbol, das aussieht wie ein kleines e Masse- und Volumengrößen, die aus geeichten Anlagen stammen, und die der EU-Fertigverpackungsrichtline entsprechen. - E ist die Abkürzung für Osten, von englisch East - E wird im Jugendjargon als Synonym für die Partydroge Ecstasy verwendet. E ist Lebensmittelzusatzstoff Das sind Stoffe, die Lebensmitteln absichtlich zugesetzt werden, um ihre Eigenschaften, Haltbarkeit, Geschmack oder Aussehen zu verbessern. Das deutsche Lebensmittelgesetz definiert Zusatzstoffe als Stoffe, die dazu bestimmt sind, Lebensmitteln zur Beeinflussung ihrer Beschaffenheit oder zur Erzielung bestimmter Eigenschaften oder Wirkungen zugesetzt zu werden. (LMBG §2). Darunter versteht man im Wesentlichen - technologische Eigenschaften wie Backfähigkeit, Streichfähigkeit oder Maschinentauglichkeit - chemische Eigenschaften wie Oxidationsfähigkeit - Verhalten einzelner Zutaten zueinander - Genuss und Aussehen des Lebensmittels - ernährungsphysiologische Eigenschaften |
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Aussprache
+ Deutsch [e:] + Englisch [i:] + Französisch [ə] + Quelle Mangold, Max. Duden. Das Aussprachewörterbuch. 6. Auflage. Bibliographisches Institut F. A. Brockhaus AG: Mannheim, 2005. |
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HINZUFüGENÄHNLICHE ZEICHEN
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