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Optische Zeichenerkennung
In diesem Unicode-Block finden sich die Zeichen von zwei verschiedenen Texterkennungs-Systemen. Zusätzlich dazu wurden Zeichen aus der elektronische Datenverarbeitung (EDV) codiert. Zum einen sind es Zeichen aus der OCR, englisch für: »Optical Character Recognition« (die ersten drei Zeichen im Block: U+2440 bis U+2442) und andererseits Zeichen aus der MICR, englisch für: »Magnetic Ink Character Recognition« (die Zeichen U+2446 bis U+2449). Beide Texterkennungs-Methoden haben den gleichen Sinn – soweit große Mengen an Formularen zu verarbeiten sind können diese mittels dieser automatisierten Verarbeitung über die EDV (elektronische Datenverarbeitung) erfaßt werden. Dabei handelt es sich bei diesen Formularen zumeist um solche aus dem Banken- und Kredit-Sektor. Diese sind z.B. Schecks und Überweisungen, die im großen Stil tagtäglich verarbeitet werden müssen. Die Schriften OCR-A und MICR E13-B wurden international durch das ISO-Institut (International Standards Organization) genormt. Sie wurden in gleicher Form von den nationalen Normierungsinstituten wie dem Deutschen Institut für Normung (DIN) übernommen. Zusätzlich zur OCR-A wurde im Jahr 1968 noch eine weitere Variante der Schrift entwickelt, die weniger einen Maschinen-Charakter hatte sondern mehr an den üblichen Druckschriften angelehnt war. Sie sollte das Lesen des Betrachters erleichtern. Diese Schrift mit Namen OCR-B entwickelte die US-Amerikanische Normierungsbehörde American National Standards Institute (ANSI) zusammen mit dem schweizer Schriftgestalter Adrian Frutiger. In Frankreich wurde eine ganz eigene MICR-Schrift entwickelt: die CMC 7. Diese Schrift ähnelt dem Barcode. |
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Definition MICR MICR steht für »Magnetic Ink Character Recognition«
Die Zeichen werden über eine spezielle magnetische Tinte aufgedruckt, die Eisenoxyd enthält. Sobald das so bedruckte Dokument in das MICR-Lesegerät eingeschoben wird, wird die Tinte magnetisiert, sodass die Formen der Zeichen elektronisch verarbeitet werden können. Die Zeichen müssen in einem speziell für diesen Zweck genormten Font gedruckt werden, der nur 14 Zeichen enthält (ISO 2033/DIN 66226). Vorteile von MICR • Dokumente sind schwer zu fälschen • Dokumente können noch gelesen werden, auch wenn darauf handschriftlich etwas geschrieben, sie gefaltet, geknickt oder Ähnliches getan wurde... Nachteile von MICR • MICR-Lesegeräte und –Kodiergeräte sind teuer • Das System akzeptiert nur die 14 Zeichen des MICR-Fonts (ISO 2033/DIN 66226) Anwendung: Die Hauptnutzung von MICR liegt in der Datenverarbeitung von Bank-Schecks in englischsprachigen westlichen Ländern wie den USA und Großbritannien. |
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Definition OCR Texterkennung oder auch Optische Zeichenerkennung (Abkürzung OZE, bzw. OCR von Englisch: Optical Character Recognition) ist ein Begriff aus dem IT-Bereich und beschreibt die automatische Texterkennung von einer gedruckten Vorlagen.
Ursprünglich wurden zur automatischen Texterkennung eigens entworfene Schriftarten entwickelt, zum Beispiel für das Bedrucken von Scheckformularen. Diese Schriftarten waren so gestaltet, dass die einzelnen Zeichen von einem OZE-Lesegerät (Scanner) schnell und ohne großen Rechenaufwand unterschieden werden konnten. So zeichnet sich die Schriftart OCR-A durch einander besonders unähnliche Zeichen, besonders bei den Ziffern aus. OCR-B wurde von Adrian Frutiger auf der Basis der OCR-A entworfen. OCR-H wurde handgeschriebenen Ziffern und Großbuchstaben nachempfunden. Die gestiegenen Leistungen moderner Computer und verbesserte Algorithmen erlauben inzwischen auch die Erkennung von »normalen« Schriftarten bis hin zu Handschriften (z. B. bei der Briefverteilung). Wenn die Lesbarkeit durch Menschen nicht vorrangig ist, werden zunehmend technologisch einfacher handhabbare Strichcodes benutzt. Moderne Texterkennung umfasst auch die Erkennung verschiedener Schriftarten und -größen und des Seitenlayouts zur möglichst originalgetreuen Wiedergabe einer Vorlage. |
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OCR-A wurde 1968 von American Type Founders in den USA entworfen.
OCR-B wurde 1968 von Adrian Frutiger für die European Computer Manufacturers Association (ECMA) in Genf entworfen. |
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