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»Vermischte Symbole« Der Name dieses Unicode-Blocks zeigt, wie stiefmütterlich das Unicode-Consortium bisher mit Piktogrammen und Zeichen aller Art umgeht. Hier finden sich unter anderem folgende Zeichengruppen:
U+2600 – U+260D = Wetter und astrologische Zeichen U+2616, U+2617 = Japanische Schachzeichen U+261A – U+261F = zeigende Hand U+2620 – U+2623 = Warnzeichen U+2624, U+2625 = medizinische Zeichen U+2626 – U+262F = religiöse und politische Zeichen U+2630 – U+2637 = Yijing Trigramme U+263D – U+2647 = astrologische Zeichen U+2648 – U+2653 = Sternzeichenzeichen U+2654 – U+2659 = Schachfigurensymbole U+2660 – U+2667 = Spielkartenzeichen U+2669 – U+266F = musikalische Zeichen U+2672 – U+267D = Recycling Code U+2680 – U+2685 = Würfelaugen U+268A – U+268F = Yijing Monogramme und -Digramme U+2690 – U+269B = Wörterbuch- und Kartenzeichen U+26A2 – U+26A9 = Geschlechtszeichen U+26AA – U+26AC = Kreise U+26AD – U+26B1 = genealogische Zeichen |
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Weltweit einheitliche Gefahrenzeichen bisher nicht im Unicode
Das Europäische Parlament verabschiedete Anfang September 2008 die neue europäische Verordnung zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung chemischer Produkte. Damit ist der Weg frei für neue Symbole und Standardinformationen, die den Verbraucher künftig besser vor den Risiken gefährlicher Chemikalien und Produkte schützen sollen. Ab Dezember könnten die neuen Warnkennzeichen verwendet werden. Ab 2012 wäre die neue Kennzeichnung für alle gefährlichen Chemikalien, ab 2017 auch für Gemische, die diese Chemikalien enthalten, Pflicht. Bis dahin würden den Herstellern Übergangsfristen eingeräumt. Um die einheitliche Vergabe der Kennzeichen zu gewährleisten, legten die Vereinten Nationen verbindliche Kriterien für das „Globally Harmonized System of Classification and Labelling of Chemicals“ (GHS) fest. Mitarbeiter des \"Bundesinstituts für Risikobewertung\" (BfR) waren maßgeblich an der Entwicklung der Zeichen beteiligt. Unabhängig von der problematischen formalen Qualität der neuen Gefahrenzeichen, ist es bedauerlich, dass die Entwickler des neuen Gefahrenzeichen-Standarts scheinbar nicht daran gedacht haben, sich um die Implementierung der Zeichen im Unicode zu kümmern. Auf der Website kann man lediglich TIFF-Dateien zu den einzelnen Zeichen downloaden. Ironie des Schicksals ist, dass bei der Namensgebung der Dateien durch einen Codierungs-Problem sämtliche Umlaute zerhauen wurden. Ich habe dem BfR eine mail zum Thema Aufnahme der Zeichen im Unicode geschrieben und werde weiter berichten. Zu den Abbildungen: in der ersten Reihe befinden sich die alten, in der zweiten Reihe die neuen Warnzeichen. Leider ist die Bilddarstellung gerade etwas vermurkst und die Bildunterschrift ist nicht sichtbar. In der vergrößerten Dartellung ist Bildqualität in Ordnung, einfach anklicken. |
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