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Die Weisheit des Yi-King Ursprung liegt im 3. Jahrtausend vor Christus. Kaiser Fou-Hsi soll ca. 2800 v. Chr. mündlich überlieferte Weisheit mit einem Zeichensystem fixiert haben.
Der Weisheit des Yi-King lag das Schafgarbenspiel zugrunde, ein Spiel mit ganzen und gebrochenen Stäbchen, das wohl von Zauberern und Priestern zu Gebets- und Orakelzwecken benutzt wurde. Die Abbildung der Stäbchen erfolgte in der Yi-King-Schrift einerseits durch eine ganze Linie für »yang« (=männlich) und eine unterbrochene Linie für »yin« (=weiblich). Aus diesen beiden Grundelementen wurden die eigentlichen Zeichen zusammengestellt, und zwar zu acht Trigrammen oder Elementarzeichen. In diesen acht Hauptzeichen sind die Grundelemente der Welt auf eine fast figürliche Weise dargestellt. Die auf dieses System aufbauenden Hexagramme finden sich im Unicode-Block U+4DC0 – U+4DFF Yijing Hexagram Symbols. |
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Trigramm für Himmel Das Erste von acht Trigrammen: dreimal yang (=männlich) steht für Himmel, auch Vater, Kopf, Härte.
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KIËN – DAS SCHÖPFERISCHE
BEDEUTUNG Das Zeichen KIËN besteht aus drei Yang-Linien und ist das stärkste der acht TRIGRAMME. Seine Bedeutung ist identisch mit dem des YANG: Es steht für das Schöpferische, das Kreative und die Originalität in allen Dingen des Kosmos. Das Zeichen ist ein Vorbote für das Erreichen von Harmonie, Glück und Erfolg. Weitere Attribute: EIGENSCHAFTEN Festigkeit, Harmonie, Beharrlichkeit, Energie BILD Himmel FAMILIE Vater KÖRPERTEIL Kopf (Gesinnung) HIMMELSRICHTUNG Süden (nach Fu Hi) JAHRESZEIT Sommer (nach Fu Hi) |
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Reihenfolge der acht Trigramme: Beigefügte Grafik zeigt vier der bekanntesten möglichen Reihenfolgen. Die nach Bouvet/Leibniz entspricht der Dyadik (Duales Zahlensystem) und hat daher die meisten Chancen, in eine Standardisierung übernommen zu werden.
Vorbemerkung Der mentale Schritt von Bi- zu Trigrammen ist nicht groß. Statt zwei kombiniert man drei Monogramme - statt 'zwei mal zwei' erhält man 'zwei mal zwei mal zwei' Möglichkeiten unterschiedlicher Anordnungen. Wann genau dieses Dreier-System entstand, ist noch nicht erforscht. Wesentlich ist nur, dass die Trigramme auf den Bigrammen beruhen, und dass sie als Vorstufe der Hexagramme zu gelten haben, die im Yijing zu einem 64er-System verbandelt sind. (mehr zum Yijing unter U+4DC0) Zur Reihenfolge Im Unicode sind die Trigramme adressiert mit den U+Zahlen: 2630...2631...2632...2633...2634...2635...2636...2637 Vereinfacht man diese Reihe: 0...1...2...3...4...5...6...7 Der Unicode orientiert sich an der Reihenfolge von Fu-shi: |||.....||¦......|¦|......|¦¦......¦||......¦|¦......¦¦|......¦¦¦ (wie gewohnt von links nach rechts zu lesen. Die in China übliche waagerechte Darstellung wird von unten nach oben gelesen; bottom up) Richard Wilhelm ordnet in seinem Buch der Wandlungen: |||......¦¦¦......|¦¦......¦|¦......¦¦|......¦||......|¦|......||¦ Es gibt eine weitere überlieferte Folge nach Wen |¦|......¦||......|¦¦......¦¦|......¦|¦......|||......||¦......¦¦¦ Zumal es noch diverse andere Möglichkeiten der Anordnung gibt, sollte man einen Standard schaffen, der die Weiterarbeit erleichtert. Vorgeschlagen wird die Reihenfolge, die schon bei den vier Digrammen benutzt wurde. Eine Folge, die das duale Null-Eins-System (Dyadik) mit dem komplementären yin-yang-System verknüpft: ¦¦¦......|¦¦......¦|¦......||¦......¦¦|......|¦|......¦||......||| (in Reihenfolge des Unicode: 2637...2633...2635...2631...2636...2632...2634...2630) Die acht Trigramme (bā guà, taiji) eröffneten den chinesischen Kombinierern neue Möglichkeiten, Elementarzeichen zu schaffen. Vom Familienstand bis zur Landschaftsbeschreibung wurde fast kein Alltagsbereich ausgelassen, der sich nicht in dem 8er-Korsett wiederfand. Eine halbwegs vollständige Liste aller Klassifizierungsmerkmale hätte mindestens zwanzig Reihen mit jeweils acht Element-Eigenschaften zu beschreiben. |
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